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<title>Friedrich Förner</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Friedrich Förner</span></h1>
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<p><b>Friedrich Förner</b> (auch Friderich und Forner oder Fornerus) (* um <a href="1568" title="1568">1568</a> in <a href="Weismain" title="Weismain">Weismain</a>; † <a href="5._Dezember" title="5. Dezember">5. Dezember</a> <a href="1630" title="1630">1630</a> in <a href="Bamberg" title="Bamberg">Bamberg</a>) war <a href="Generalvikar" title="Generalvikar">Generalvikar</a> und <a href="Weihbischof" title="Weihbischof">Weihbischof</a> in Bamberg. Er galt als „die Seele der <a href="Gegenreformation" title="Gegenreformation">Gegenreformation</a>“ und war zugleich ein unerbittlicher <a href="Hexenverfolgung" title="Hexenverfolgung">Hexenverfolger</a> im <a href="Hochstift_Bamberg" title="Hochstift Bamberg">Hochstift Bamberg</a>. Christianus Erdtmannus ist ein Pseudonym für Friedrich Förner.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Herkunft_und_Ausbildung">Herkunft und Ausbildung</h3></div>
<p>Förners Vater hieß Ambrosius, über seine Tätigkeit in Weismain ist nichts bekannt. Von der Mutter kennt man nicht einmal den Namen. Da die Pfarrbücher Weismains nicht ins 16. Jahrhundert zurückreichen, ist auch Förners Geburtsdatum ungewiss. In einer seiner Schriften gibt Förner selbst einen Hinweis auf die Zeit um 1570; sein Biograf Lothar Bauer vermutet das Jahr 1568, da dies am besten zu einer zeitgenössischen Altersangabe passt. Förners Vater war ursprünglich Lutheraner gewesen, konvertierte jedoch zum Katholizismus.
</p><p>Förner hatte sechs Geschwister, drei Brüder und drei Schwestern. Zwei seiner Brüder, Johann und Andreas, studierten ebenfalls Theologie in Rom und wurden Priester. Johann († 1638) folgte 1614 Friedrich Förner als Pfarrverweser an der <a href="Obere_Pfarre" class="mw-redirect" title="Obere Pfarre">Oberen Pfarre</a> in Bamberg und wurde schließlich Theologieprofessor in <a href="Ingolstadt" title="Ingolstadt">Ingolstadt</a>, Andreas († 1629) ist als Autor von polemischen Traktaten gegen Lutheraner und Calvinisten bekannt geworden. Moritz († 1629 oder 1630) hingegen heiratete und lebte zeitweise in Bamberg. Alle drei Schwestern heirateten: Barbara († 1604) hatte eine Tochter, die als Nonne in das <a href="Dominikanerinnenkloster_Heilig_Grab" title="Dominikanerinnenkloster Heilig Grab">Dominikanerinnenkloster Heilig Grab</a> zu Bamberg eintrat. Margarethe zog mit ihrem Ehemann nach <a href="Eggolsheim" title="Eggolsheim">Eggolsheim</a>, Anna bekam „villfaltige Kinderlein“ und wurde deshalb in Förners Testament besonders bedacht. Von den Geschwistern sind ebenfalls keine Geburtsdaten und nur zum Teil Todesdaten bekannt.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Förner besuchte das <a href="St._Martin_(Forchheim)" title="St. Martin (Forchheim)">Kollegiatstift in Forchheim</a><sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und nahm 1588 ein <a href="Philosophie" title="Philosophie">Philosophiestudium</a> an der eben wiedergegründeten <a href="Universit%C3%A4t_W%C3%BCrzburg" class="mw-redirect" title="Universität Würzburg">Universität Würzburg</a> auf, wo er den <a href="Magister" title="Magister">Magistergrad</a> erwarb. 1591 schrieb er dem neugewählten Bischof von Bamberg, <a href="Neidhardt_von_Th%C3%BCngen" title="Neidhardt von Thüngen">Neidhardt von Thüngen</a>, der 1584 <a href="Rector_magnificus" class="mw-redirect" title="Rector magnificus">Rector magnificus</a> der Universität gewesen war, er wolle sich nun der Theologie zuwenden. Er wurde am <a href="Priesterseminar_Bamberg" title="Priesterseminar Bamberg">Bamberger Priesterseminar</a>, dem Seminarium Ernestinum, aufgenommen und erhielt im Lauf seines dortigen Studiums die <a href="Niedere_Weihen" title="Niedere Weihen">niederen Weihen</a>, 1593 auch die Weihen zum <a href="Subdiakon" title="Subdiakon">Subdiakon</a> und <a href="Diakon" title="Diakon">Diakon</a>.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In diesem Jahr entsandte ihn Bischof Neidhardt zur weiteren Ausbildung an das <a href="Collegium_Germanicum" class="mw-redirect" title="Collegium Germanicum">Collegium Germanicum</a> in Rom. Dort blieb er fünf Jahre lang. 1596 wurde er zum <a href="Weihesakrament#Presbyterat" title="Weihesakrament">Priester geweiht</a> und 1598 erwarb er den Grad eines <a href="Licentiat" class="mw-redirect" title="Licentiat">Licentiaten</a> der Theologie, kurz darauf auch den Doktorgrad an der <a href="Universit%C3%A4t_Perugia" title="Universität Perugia">Universität Perugia</a>.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Erste_Aktivitäten_in_Bamberg"><span id="Erste_Aktivit.C3.A4ten_in_Bamberg"></span>Erste Aktivitäten in Bamberg</h3></div>
<p>Nach seiner Rückkehr nach Bamberg erwies sich Förner schnell als radikaler Verfechter der <a href="Gegenreformation" title="Gegenreformation">Gegenreformation</a>. Er machte sich noch 1598 gemeinsam mit Johann Kostenreutter im Auftrag des Bischofs an eine <a href="Visitation" title="Visitation">Visitation</a> der Bamberger <a href="Di%C3%B6zese" title="Diözese">Diözese</a> und berichtete Neidhardt über lutherische Prediger in der Nähe von Weismain, die er für höchst gefährlich hielt. Insbesondere die Bewohner von <a href="Altenkunstadt" title="Altenkunstadt">Altenkunstadt</a> wollten ihm zufolge nicht zum Katholizismus konvertieren und konnten auch durch Geldstrafen nicht dazu bewegt werden. Der Weismainer <a href="Kastner" title="Kastner">Kastner</a> Moritz Neydecker besetzte daraufhin um Mitternacht mit einer großen Gruppe „wehrhafter Bürger“ aus anderen Gemeinden den Ort und nahm die Einwohner gefangen. Förner selbst nutzte diese Situation aus, um die Altenkunstädter zur <a href="Beichte" title="Beichte">Beichte</a> und <a href="Kommunion" title="Kommunion">Kommunion</a> nach katholischer Lehre zu zwingen, wie er in einem Brief an den Bischof berichtete. Dieses gewaltsame Vorgehen ging selbst dem der Gegenreformation zugeneigten Neidhardt zu weit, und er befahl den Abbruch der Aktion und die Freilassung der Gefangenen.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Am 26. Dezember 1598 starb Förners Gönner, der Bischof Neidhardt von Thüngen, der Förner sofort nach dessen Rückkehr aus Rom in den „engsten Kreis seiner geistlichen Berater“ berufen und ihm auch ein <a href="Kanonikat" class="mw-redirect" title="Kanonikat">Kanonikat</a> zu <a href="St._Stephan_(Bamberg)" title="St. Stephan (Bamberg)">St. Stephan</a> verschafft hatte. Förner spendete ihm die <a href="Letzte_%C3%96lung" class="mw-redirect" title="Letzte Ölung">Letzte Ölung</a> und hielt die Leichenpredigten, die er 25 Jahre später drucken ließ. Der Nachfolger Neidhardts, <a href="Johann_Philipp_von_Gebsattel" title="Johann Philipp von Gebsattel">Johann Philipp von Gebsattel</a>, hielt wenig von den gegenreformatorischen Aktivitäten und zeichnete sich eher durch religiöse Toleranz aus. Dies scheint zu einem Bruch in der bis dahin steilen Karriere Förners geführt zu haben.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Jahr 1599 wurde Förner <a href="Pfarrverweser" title="Pfarrverweser">Pfarrverweser</a> zu <a href="Obere_Pfarre_(Bamberg)" title="Obere Pfarre (Bamberg)">Unserer Lieben Frau</a>, also an der als „Obere Pfarre“ bekannten Bamberger Kirche, wo er bis 1613 blieb. 1603 wurde er zum <a href="Domprediger" title="Domprediger">Domprediger</a> ernannt.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die <a href="Pr%C3%A4dikatur" title="Prädikatur">Prädikatur</a> war mit einer <a href="Pfr%C3%BCnde" title="Pfründe">Pfründe</a> verbunden. Da Gebsattel, nach Lothar Bauers Urteil, Förner „kein offizielles Mitspracherecht in Angelegenheiten des Hochstifts einräumen“ wollte,<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> pflegte Förner zunächst seine Beziehungen zu denjenigen katholischen Fürsten, die für Gegenreformation und Rekatholisierung eintraten, insbesondere dem Würzburger Fürstbischof <a href="Julius_Echter_von_Mespelbrunn" title="Julius Echter von Mespelbrunn">Julius Echter von Mespelbrunn</a> und dem Herzog von Bayern <a href="Maximilian_I._(Bayern)" title="Maximilian I. (Bayern)">Maximilian</a>, der ihn 1604 auch in seinen Rat aufnahm.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 1608 ernannte ihn sogar der <a href="R%C3%B6misch-deutscher_Kaiser" title="Römisch-deutscher Kaiser">Kaiser des Heiligen Römischen Reichs</a> <a href="Rudolf_II._(HRR)" title="Rudolf II. (HRR)">Rudolf II.</a> zu seinem Rat,<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> wohl auf Vorschlag Maximilians.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Der_Konflikt_mit_Johann_Schöner"><span id="Der_Konflikt_mit_Johann_Sch.C3.B6ner"></span>Der Konflikt mit Johann Schöner</h3></div>
<p>Der politische Konflikt zwischen dieser „bayerisch-würzburgischen Partei“, als deren Vertrauensmann Förner in Bamberg galt,<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und Gebsattel brach offen aus, als der Bamberger Weihbischof <a href="Johann_Ertlin" title="Johann Ertlin">Johann Ertlin</a> im Frühjahr 1607 starb. Das Bamberger <a href="Domkapitel" title="Domkapitel">Domkapitel</a> wählte auf Vorschlag Gebsattels als Ertlins Nachfolger Gebsattels <a href="Generalvikar" title="Generalvikar">Generalvikar</a> <a href="Johannes_Sch%C3%B6ner_(Weihbischof)" title="Johannes Schöner (Weihbischof)">Johann Schöner</a>, einen Theologen im gleichen Alter wie Förner, der ebenfalls am <i>Collegium Germanicum</i> in Rom studiert hatte. Es schloss sich eine heftige Auseinandersetzung zwischen Schöner und Förner an, die von beiden Seiten mit allen Mitteln geführt wurde, unter anderem schriftlichen Denunziationen in Rom, Überwachung der Post sowie Beschuldigungen finanzieller Unregelmäßigkeiten und des <a href="Konkubinat" title="Konkubinat">Konkubinats</a>. Die Ernennung Schöners als Bischof durch Papst <a href="Paul_V." title="Paul V.">Paul V.</a> ließ daher auf sich warten und erfolgte erst am 28. Juli 1608.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Am 11. Januar 1609 erhielt Schöner die <a href="Weihesakrament#Episkopat" title="Weihesakrament">Bischofsweihe</a>. Damit waren die Auseinandersetzungen aber nicht beendet, da es bereits Versuche gab, in Rom eine Absetzung Gebsattels „wegen seines schändlichen Lebenswandels und seiner Lahmheit im Glauben“ zu erwirken, unter anderem betrieben durch den Würzburger Fürstbischof und den bayerischen Herzog.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dies erübrigte sich am 26. Juni 1609, als Gebsattel starb, während Schöner noch auf der Rückreise von einer Romfahrt war.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Innerhalb eines Monats wurde <a href="Johann_Gottfried_I._von_Aschhausen" class="mw-redirect" title="Johann Gottfried I. von Aschhausen">Johann Gottfried I. von Aschhausen</a>, ein prominenter Vertreter der bayerisch-würzburgischen Partei, in Bamberg zum neuen Diözesanbischof und Fürstbischof gewählt. Er entsandte Förner nach Rom, um die päpstliche Bestätigung zu erhalten und stellvertretend für ihn den <a href="Ad-limina-Besuch" title="Ad-limina-Besuch">Ad-limina-Besuch</a> vorzunehmen, was noch im Jahr 1609 gelang. Aschhausen ernannte Förner umgehend zu seinem Generalvikar und entsandte ihn 1610 auch, gemeinsam mit dem <a href="Dompropst" title="Dompropst">Dompropst</a> <a href="Johann_Christoph_Neustetter_genannt_St%C3%BCrmer" title="Johann Christoph Neustetter genannt Stürmer">Johann Christoph Neustetter</a>, zu den Verhandlungen über den Beitritt des Hochstifts Bamberg zur <a href="Katholische_Liga_(1609)" title="Katholische Liga (1609)">Katholischen Liga</a>, die sie erfolgreich führten. Zudem strebte Aschhausen auch danach, Schöner als Weihbischof durch Förner zu ersetzen. Dafür war er auf die römische Kurie angewiesen, die jedoch auf Vermittlung zwischen Aschhausen und Schöner setzte. Es kam schließlich im Frühjahr 1612 zu einer Einigung: Schöner, der bereits Ende 1609 eine weitere Romreise unternommen hatte und von dort nicht nach Bamberg zurückgekehrt war, sondern sich zunächst in Augsburg und dann in Nürnberg aufhielt, sollte seine Bischofswürde behalten, aber auf das Weihbischofsamt in Bamberg verzichten und dafür finanziell entschädigt werden.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bereits im Dezember 1611 schlug Aschhausen Förner als neuen Weihbischof in Bamberg vor. Aufgrund der vorangegangenen Konflikte zog sich das Bestätigungsverfahren in Rom bis September 1612 hin, war aber erfolgreich. Am 7. Oktober 1612 wurde Förner zum Bischof geweiht und erhielt als <a href="Titularbistum" class="mw-redirect" title="Titularbistum">Titularbistum</a> das <a href="Titularbistum_Hebron" title="Titularbistum Hebron">Bistum Hebron</a>. Das mit dem Weihbischofsamt in Bamberg bisher verbundene <a href="Titularbistum_Athyra" title="Titularbistum Athyra">Titularbistum Athyra</a> verblieb bei Schöner. Am 11. November 1613 übernahm Förner auch die Pfarrei <a href="Alt_St._Martin_(Bamberg)" title="Alt St. Martin (Bamberg)">St. Martin</a><sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, die seit dem 15. Jahrhundert durch eine <a href="P%C3%A4pstliche_Bulle" title="Päpstliche Bulle">päpstliche Bulle</a> institutionell mit dem ursprünglich undotierten Weihbischofsamt verbunden war, um dem Weihbischof ein Einkommen zu verschaffen. Der Papst <a href="Paul_V." title="Paul V.">Paul V.</a> sicherte Förner zudem eine jährliche Pension für das Weihbischofsamt zu. Förner blieb Generalvikar, gab aber 1613 seine Pfarrverweserstelle an der Oberen Pfarre und 1614 sein Dompredigeramt auf. Mit seinen Einnahmen, die noch durch ein <a href="Pfr%C3%BCnde" title="Pfründe">Benefizium</a> in <a href="Pottenstein_(Oberfranken)" title="Pottenstein (Oberfranken)">Pottenstein</a> sowie ein Kanonikat in <a href="Forchheim" title="Forchheim">Forchheim</a><sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> vermehrt wurden, konnte er nun auch Grundbesitz erwerben, nämlich die <i><a href="Liste_der_Baudenkm%C3%A4ler_in_Bamberg/Stephansberg#Oberer_Stephansberg" title="Liste der Baudenkmäler in Bamberg/Stephansberg">Curia Libhardi</a></i> in der <a href="Kirchliche_Immunit%C3%A4t" title="Kirchliche Immunität">Immunität</a> St. Stephan.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Als_Generalvikar_und_Bischof">Als Generalvikar und Bischof</h3></div>
<p>Förner begann umgehend mit Arbeiten im Sinne der Rekatholisierung und katholischen Reform. Bereits 1609 erstellte er für den Informativprozess Aschhausens, d. h. das Verfahren zu dessen päpstlicher Bestätigung, einen umfangreichen Bericht über den Zustand des Bistums („relatio status“), in dem er ein Anliegen ansprach, das ihn bis an sein Lebensende beschäftigte: die Rekatholisierung der protestantischen <a href="Reichsstadt_N%C3%BCrnberg" title="Reichsstadt Nürnberg">Reichsstadt Nürnberg</a>, die kirchenrechtlich zur Diözese Bamberg gehörte, sich aber aufgrund ihrer politischen Selbstständigkeit dem Einfluss des Hochstifts entzog. Förner schlug dem Papst vor, durch ein <a href="Embargo" title="Embargo">Embargo</a> der Hochstifte Bamberg und <a href="Hochstift_Eichst%C3%A4tt" title="Hochstift Eichstätt">Eichstätt</a> den Nürnbergern die Nahrungsmittelzufuhr abzuschneiden und sie so durch Hungersnot zur Wiederzulassung katholischer Gottesdienste zu zwingen. Dieser drastische Plan wurde aber nicht aufgegriffen, da er politisch undurchführbar schien.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>1611 konnte Förner ein Vorhaben umsetzen, das er bereits unter Bischof Neidhardt begonnen hatte, damals aber abbrechen musste, nämlich eine <a href="Visitation" title="Visitation">Visitation</a> der katholischen Gemeinden im Hochstift. Er stellte einen umfassenden Anforderungs- und Fragenkatalog zusammen und führte die Visitation in etwa der Hälfte der Gemeinden im Juni und Juli 1611 durch. Es war die erste solche Visitation seit 80 Jahren. Ziel war es, protestantische Pfarrer und Gläubige zur Konversion zu bringen oder auszuweisen, aber auch die Pfarreien zu kontrollieren. In seinem Bericht gab sich Förner erschüttert über die Missstände, die seiner Ansicht nach dort herrschten: Die Sakramente würden in vielen Orten nicht gespendet, die Heiligenverehrung sei im Verfall begriffen, evangelische <a href="Pr%C3%A4dikant" title="Prädikant">Prädikanten</a> hielten Gottesdienste, die Pfarrer nutzten ketzerische Bücher, läsen die Messe nicht gemäß den katholischen Vorgaben und lebten im Konkubinat. Heidnische Riten, Wahrsagerinnen, Besprecherinnen und Hexen seien überall anzutreffen, vor allem an Orten, wo der Protestantismus stark vertreten sei. Förner ergriff umgehend organisatorische Maßnahmen, um eine ständige Kontrolle der Pfarreien zu ermöglichen: Er entwarf eine Neuordnung der <a href="Landkapitel" class="mw-redirect" title="Landkapitel">Landkapitel</a>, Statuten für diese und ein <i>Pflichtenbuch</i> mit umfassenden Aufgabenkatalogen. Zudem bildete er den Geistlichen Rat des Hochstifts zu einer festen Institution aus und entwarf einen Aufgabenkatalog für die Mitglieder.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bei diesen Vorhaben stieß Förner auf erhebliche Widerstände von Seiten der Gemeinden, der Geistlichen, der Orden und des Adels. Insbesondere die zum Bistum gehörigen <a href="Reichsritterschaft" title="Reichsritterschaft">reichsritterschaftlichen</a> Territorien zeigten wenig Neigung, sich dem Katholisierungsprogramm anzuschließen.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> So gestaltete sich das Vorgehen langwierig und beschäftigte den Weihbischof und Generalvikar viele Jahre lang. Zwar konnte er auf Rückhalt bei den Fürstbischöfen Aschhausen und <a href="Johann_Georg_II._Fuchs_von_Dornheim" title="Johann Georg II. Fuchs von Dornheim">Johann Georg II. Fuchs von Dornheim</a> bauen, die ihm immer wieder auch Zwangsmittel zur Verfügung stellten. Doch erforderten die gegenreformatorischen Aktivitäten starken persönlichen Einsatz, etwa mehrfache Inspektionsreisen und die Durchsetzung und Abhaltung von Ruralsynoden in den Landkapiteln, und beanspruchten einen großen Teil seiner Zeit. Nachdem Aschhausen 1617 zusätzlich Bischof von <a href="Bistum_W%C3%BCrzburg" title="Bistum Würzburg">Würzburg</a> und Fürstbischof des <a href="Hochstift_W%C3%BCrzburg" title="Hochstift Würzburg">Hochstifts Würzburg</a> geworden war, hielt er sich über längere Zeiten in Würzburg auf, sodass Förner weitgehend allein für das Bamberger Bistum zuständig war,<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und dies unmittelbar vor dem Beginn des <a href="Drei%C3%9Figj%C3%A4hriger_Krieg" title="Dreißigjähriger Krieg">Dreißigjährigen Kriegs</a>.
</p><p>Als Beispiel für die Konflikte, die Förner mit seinem unnachgiebigen Vorgehen heraufbeschwor, führt Lothar Bauer Vorgänge um das <a href="Dominikanerinnenkloster_Heilig_Grab" title="Dominikanerinnenkloster Heilig Grab">Dominikanerinnenkloster Heilig Grab</a> zu Bamberg 1613 bis 1615 an. Aschhausen hatte eine jährliche Rechnungslegung des Klosters, ein Examen für <a href="Noviziat" title="Noviziat">Novizinnen</a> nach den Regeln des <a href="Konzil_von_Trient" title="Konzil von Trient">Konzils von Trient</a> sowie eine verschärfte <a href="Klausur_(Kloster)" title="Klausur (Kloster)">Klausur</a> des Klosters verlangt; Förner hatte den Auftrag, dies notfalls mit Gewalt durchzusetzen. Er sorgte dafür, dass den Nonnen ein von Aschhausen bestimmter <a href="Vogt" title="Vogt">Vogt</a> aufgezwungen wurde, doch deren Widerstand dauerte an. Die Nonnen brachten nun vor, Förner habe gedroht, sie samt ihrer <a href="Prior" title="Prior">Priorin</a> in Haft zu nehmen, worauf Förner die Urheberin dieser Aussage zu identifizieren suchte. Erst nachdem sich das <a href="Domkapitel" title="Domkapitel">Domkapitel</a> eingeschaltet hatte, das ein solches Vorgehen als Kompetenzüberschreitung betrachtete, kam es zu einer Beruhigung des Konflikts; Förner gab an, das Inhaftierungsvorhaben sei ein „bloßes Gerücht“ gewesen.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Dezember 1622 starb Aschhausen. Förner hielt die Leichenpredigten für ihn und verfasste im Jahr darauf einen <a href="F%C3%BCrstenspiegel" title="Fürstenspiegel">Fürstenspiegel</a>, in dem er Aschhausen und Neidhardt von Thüngen als Musterbeispiele geistlicher Fürsten pries.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Durchführung der formellen Zeugenbefragung (also des Informativprozesses) für den vom Domkapitel gewählten Nachfolger, Johann Georg Fuchs von Dornheim, übertrug Papst <a href="Gregor_XV." title="Gregor XV.">Gregor XV.</a> dem Weihbischof Förner. Der Prozess verlief reibungslos und noch 1623 ernannte der neue Papst <a href="Urban_VIII." title="Urban VIII.">Urban VIII.</a> Fuchs von Dornheim zum Bamberger Bischof. Dornheim setzte das gegenreformatorische Programm Aschhausens und Förners fort, radikalisierte aber vor allem die <a href="Hexenverfolgung" title="Hexenverfolgung">Hexenverfolgung</a>.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Hexenverfolgung">Hexenverfolgung</h3></div>
<p>Den Hexenverfolgungen im Hochstift Bamberg, die in den Jahren 1612 bis 1630 in drei großen Wellen stattfanden, sind nach aktuellen Forschungen mindestens 884, wahrscheinlich etwa 1000 Personen zum Opfer gefallen. Davon entfallen über 600 auf die letzte Welle zwischen 1626 und 1630, in der erstmals auch eine große Zahl von Amtsträgern in der Stadt Bamberg hingerichtet und verbrannt wurde, bis hin zum Kanzler des Fürstbischofs, <a href="Georg_Haan" title="Georg Haan">Georg Haan</a>.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Friedrich Förner gilt als eine „Schlüsselfigur“<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> dieser Verfolgungen. Der „grimme Hexenverdammer“<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> wird in der Literatur als „einer der geistigen Urheber der Bamberger Hexenprozesse“<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> bezeichnet, <a href="Wolfgang_Behringer" title="Wolfgang Behringer">Wolfgang Behringer</a> nannte ihn den „bösen Geist der Verfolgung“.<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese Urteile stützen sich vor allem auf sein 1625 gedrucktes Werk <i>Panoplia armaturae dei</i>, eine Sammlung von 35 Hexenpredigten in lateinischer Sprache, die er wohl großenteils in den Jahren 1621 und 1622 auf Deutsch in seiner Pfarrkirche vorgetragen hat.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Werk trägt eine Widmung an <a href="Johann_Christoph_von_Westerstetten" title="Johann Christoph von Westerstetten">Johann Christoph von Westerstetten</a>, den Fürstbischof des <a href="Hochstift_Eichst%C3%A4tt" title="Hochstift Eichstätt">Hochstifts Eichstätt</a>, der maßgeblicher Akteur der <a href="Hexenprozesse_in_Ellwangen" title="Hexenprozesse in Ellwangen">Hexenverfolgung in der Fürstpropstei Ellwangen</a> und <a href="Hexenverfolgung_im_Hochstift_Eichst%C3%A4tt" title="Hexenverfolgung im Hochstift Eichstätt">im Hochstift Eichstätt</a> war. Förner attestierte Westerstetten in der Widmungsschrift, dass er in <a href="F%C3%BCrstpropstei_Ellwangen" title="Fürstpropstei Ellwangen">Ellwangen</a> und Eichstätt den teuflischen Götzenwahn rücksichtslos mit Stumpf und Stiel ausgerottet habe und dieses Werk noch heute energisch fortsetze.<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Predigten der <i>Panoplia</i> beschrieben die verschiedenen Arten der Hexerei und die geistlichen Heilmittel dagegen, von der <a href="Beichte" title="Beichte">Beichte</a> bis zum <a href="Exorzismus" title="Exorzismus">Exorzismus</a>. Als Autoritäten führte Förner neben der Bibel und den <a href="Kirchenvater" title="Kirchenvater">Kirchenvätern</a> auch zeitgenössische <a href="Hexentheoretiker" title="Hexentheoretiker">Hexentheoretiker</a> an, insbesondere <a href="Martin_Delrio" class="mw-redirect" title="Martin Delrio">Martin Delrio</a>, dessen <i>Disquisitionum magicarum libri sex</i> (1599/1600) er in weiten Teilen folgte.<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zudem streute er eigene Erfahrungen ein, oft verbunden mit direkten Ermahnungen an die Bamberger Bürger, sich vom Hexenwerk fernzuhalten, und an die von Gott eingesetzte Obrigkeit, dieses Übel unnachsichtig und rücksichtslos zu vernichten.<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Besonders der <a href="Teufelspakt" title="Teufelspakt">Teufelspakt</a> spielte hier eine große Rolle.
</p><p>Britta Gehm geht davon aus, dass diese Predigten <a href="Suggestion" title="Suggestion">suggestive</a> Wirkungen entfalten konnten. Sie gibt ein Beispiel: Förner schrieb in der neunten Predigt, er habe persönlich einen Jungen gekannt, dem nach der Lektüre der <i><a href="Fauststoff" title="Fauststoff">Historia von D. Johann Fausten</a></i> der Teufel in sichtbarer Gestalt erschienen sei. Dieser habe ihm gegen eine Verschreibung mit dem eigenen Blut die Fähigkeit des <a href="Hexenflug" title="Hexenflug">Hexenflugs</a> versprochen und ihn auch tatsächlich auf einen Flug nach Nürnberg mitgenommen. Diese Verschreibung habe man unter Anwendung aller verfügbaren geistlichen Mittel dem Teufel wieder entreißen können. Förner schloss die Mahnung an, die Familienväter sollten solche magischen Bücher ihren Beichtvätern übergeben, damit sie und ihre Familien vor diesem Übel bewahrt blieben.<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine sehr ähnliche Geschichte tauchte im Juni 1627 in dem Hexereigeständnis eines Vierzehnjährigen auf. Eine Magd, die unter der <a href="Folter" title="Folter">Folter</a> diese Geschichte bestätigt hatte, widerrief ihr Geständnis später mit dem Hinweis, sie habe die Anregungen zu ihrer Aussage fünf Jahre zuvor bei einer Predigt Förners in St. Martin erhalten.<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Durchführung der Hexenprozesse selbst oblag den weltlichen Instanzen des Hochstifts, Förner hatte nicht unmittelbar damit zu tun.<sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Doch gibt es einige Hinweise darauf, dass er gelegentlich auch praktisch in die Verfolgungen eingriff.<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei einer <a href="Kronach" title="Kronach">Kronacherin</a>, die 1622 von der fürstbischöflichen „Malefizkommission“ wegen Hexerei zum Tod verurteilt worden war, ordnete der Weihbischof zusätzlich einen Exorzismus an.<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Und ein Beschuldigter in einem Hexenprozess von 1627 gehörte dem geistlichen Stand an, ihm mussten daher seine Standesprivilegien entzogen werden, bevor er der weltlichen Hexenjustiz unterworfen werden konnte. In diesem Degradationsprozess vertrat Förner federführend die Anklage und leitete zugleich das urteilende Kollegium, das dem Angeklagten die geistlichen Würden entzog.<sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="#cite_note-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In der Literatur heißt es auch mehrfach, das Bamberger Hexengefängnis, das <a href="Drudenhaus" title="Drudenhaus">Drudenhaus</a>, sei auf Anregung Förners gebaut worden;<sup id="cite_ref-42" class="reference"><a href="#cite_note-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> für diese Angabe gibt es allerdings keinen Quellenbeleg, sie stammt wohl ursprünglich von <a href="Max_Bauer_(Publizist)" title="Max Bauer (Publizist)">Max Bauer</a>.<sup id="cite_ref-43" class="reference"><a href="#cite_note-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>1628 wurde Förner von unbekannter Seite selbst als Hexer denunziert, ebenso wie der Dompropst <a href="Johann_Christoph_Neustetter_genannt_St%C3%BCrmer" title="Johann Christoph Neustetter genannt Stürmer">Johann Christoph Neustetter genannt Stürmer</a>. Nach der Reaktion des Fürstbischofs Fuchs von Dornheim zu schließen, scheint dieser eine einflussreiche Person mit Verbindungen an die Höfe in München und Wien hinter dieser Beschuldigung vermutet zu haben. Er schrieb an die Beichtväter des Bayernherzogs und des Kaisers, <a href="Adam_Contzen" title="Adam Contzen">Adam Contzen</a> und <a href="Wilhelm_Lamormaini" title="Wilhelm Lamormaini">Wilhelm Lamormaini</a>, um jeder Verdächtigung Förners vorzubauen, und betonte zudem, Förner setze sich vielmehr in höchstem Maße für die Ausrottung der Hexerei ein. Die Denunziation hatte für Förner keine Folgen.<sup id="cite_ref-44" class="reference"><a href="#cite_note-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Die_letzten_Monate">Die letzten Monate</h3></div>
<p>Der Fürstbischof Fuchs von Dornheim entsandte Förner im September 1630 zum <a href="Regensburger_Kurf%C3%BCrstentag_(1630)" title="Regensburger Kurfürstentag (1630)">Regensburger Kurfürstentag</a>. Dabei ging es in erster Linie um die Durchsetzung des <a href="Restitutionsedikt" title="Restitutionsedikt">Restitutionsedikts</a>, das Kaiser <a href="Ferdinand_II._(HRR)" title="Ferdinand II. (HRR)">Ferdinand II.</a> im Vorjahr erlassen hatte. Das Edikt zielte darauf, den konfessionellen Stand des <a href="Passauer_Vertrag" title="Passauer Vertrag">Passauer Vertrags</a> von 1552 wiederherzustellen, was bedeutet hätte, die Rückgabe aller seitdem von protestantischen Ständen in Besitz genommenen kirchlichen Güter zu erzwingen. Fuchs von Dornheim war vom Kaiser mit der Leitung der Kommission betraut worden, die das Edikt im <a href="Fr%C3%A4nkischer_Reichskreis" title="Fränkischer Reichskreis">fränkischen Reichskreis</a> durchsetzen sollte.<sup id="cite_ref-45" class="reference"><a href="#cite_note-45"><span class="cite-bracket">[</span>45<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Förner strebte auf dem Kurfürstentag vor allem danach, mithilfe der Reichsinstanzen die Teile der Diözese Bamberg, die nicht unter der politischen Gewalt des Hochstifts standen und protestantisch geprägt waren, zum Katholizismus zurückzuführen. Es ging dabei um die Reichsstadt Nürnberg, für deren Rekatholisierung er bereits 1609 drastische Vorschläge gemacht hatte, das <a href="Markgraftum_Brandenburg-Bayreuth" class="mw-redirect" title="Markgraftum Brandenburg-Bayreuth">Markgraftum Brandenburg-Bayreuth</a> und die <a href="Reichsritterschaft" title="Reichsritterschaft">reichsritterschaftlichen Gebiete</a> des fränkischen Reichskreises. Wegen ihrer <a href="Reichsunmittelbarkeit" title="Reichsunmittelbarkeit">Reichsunmittelbarkeit</a> bestanden dafür aber kaum realpolitische Aussichten, zumal der Kaiser im Verlauf des Kurfürstentags aufgrund der Opposition der Reichsfürsten genötigt war, das Restitutionsedikt auszusetzen, und bereits ein schwedisches Heer unter <a href="Gustav_II._Adolf" title="Gustav II. Adolf">Gustav II. Adolf</a> in Pommern gelandet war. Förner konnte nichts Fassbares erreichen.<sup id="cite_ref-46" class="reference"><a href="#cite_note-46"><span class="cite-bracket">[</span>46<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Fuchs von Dornheim hatte auch eine Abordnung aus seinem weltlichen Hofrat nach Regensburg entsandt, um seine Hexenprozesse gegenüber dem <a href="Reichshofrat" title="Reichshofrat">Reichshofrat</a> zu rechtfertigen, womit die Delegierten allerdings erfolglos blieben. Ob Förner auf seinen Audienzen beim Kaiser auch dieses Thema angesprochen hat, ist nicht bekannt; es existiert jedoch eine Quelle, die angibt, dass er die vornehmsten Reichshofräte über dieses Thema informierte.<sup id="cite_ref-47" class="reference"><a href="#cite_note-47"><span class="cite-bracket">[</span>47<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Mitte November 1630 kehrte Förner nach Bamberg zurück. Am 5. Dezember starb er, die Todesursache ist unbekannt. Er wurde in seiner Pfarrkirche St. Martin begraben, wie es bei den Bamberger Weihbischöfen üblich war. Sein <a href="Epitaph" title="Epitaph">Epitaph</a> berichtete, dass er durch seinen fleckenlosen Wandel, durch Eifer für die Religion, durch seine Gesandtschaften, durch die Weisheit seiner Ratschläge, durch den lebhaften Vortrag des Wortes Gottes und durch seine Schriften der Welt bekannt war.<sup id="cite_ref-48" class="reference"><a href="#cite_note-48"><span class="cite-bracket">[</span>48<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei der <a href="S%C3%A4kularisation" title="Säkularisation">Säkularisation</a> und dem Abriss der Kirche 1805 wurde die Grabtafel zerstört, die Worte sind jedoch in mehreren Abschriften überliefert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Wirken_und_Rezeption">Wirken und Rezeption</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schriften">Schriften</h3></div>
<p>Förner galt bereits seit seiner Studienzeit in Rom als hervorragender Prediger. Er war von 1594 bis 1598 ständiger Prediger für die <a href="P%C3%A4pstliche_Schweizergarde" title="Päpstliche Schweizergarde">Päpstliche Schweizergarde</a>.<sup id="cite_ref-49" class="reference"><a href="#cite_note-49"><span class="cite-bracket">[</span>49<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Gewöhnlich entwarf er ein lateinisches Konzept für seine Predigten, gehalten hat er sie dann zumindest später, in seiner Bamberger Zeit, in der Volkssprache, also auf Deutsch.<sup id="cite_ref-50" class="reference"><a href="#cite_note-50"><span class="cite-bracket">[</span>50<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Predigtsammlungen_und_Reden">Predigtsammlungen und Reden</h4></div>
<p>Ein erheblicher Teil seiner zahlreichen Veröffentlichungen bestand denn auch aus lateinischen Predigtsammlungen, die er teilweise erst viele Jahre nach dem mündlichen Vortrag drucken ließ.<sup id="cite_ref-51" class="reference"><a href="#cite_note-51"><span class="cite-bracket">[</span>51<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> So hat er etwa die <i>Sermones Tricesimales</i> (gedruckt 1627) zu Beginn seiner Bamberger Tätigkeit an der Oberen Pfarre gehalten, also fast 30 Jahre zuvor. Es handelte sich um Predigten zur <a href="Marienverehrung" title="Marienverehrung">Marienverehrung</a>, vorgetragen als Festpredigten in der Zeit des sogenannten <a href="Frauendrei%C3%9Figer" title="Frauendreißiger">Frauendreißigers</a> im August und September, zwischen den Festen <a href="Mari%C3%A4_Himmelfahrt" class="mw-redirect" title="Mariä Himmelfahrt">Mariä Himmelfahrt</a> und <a href="Mari%C3%A4_Namen" title="Mariä Namen">Mariä Namen</a>. Auch die 102 Predigten über <a href="Psalm_50" title="Psalm 50">Psalm 50</a>, die 1619 unter dem Titel <i>Rex hebronensis</i> („der König von Hebron“, gemeint ist <a href="David" title="David">David</a>; Förner war Titularbischof von Hebron) erschienen, waren laut der Vorrede schon 20 Jahre alt. Gar 214 Predigten über die <a href="Passion_Jesu" title="Passion Jesu">Passion</a> Christi enthält das zweibändige Werk <i>Paradisus Malorum Punicorum, cum Pomorum Fructibus</i> (1623 und 1626), das im Titel auf das <a href="Hohelied" class="mw-redirect" title="Hohelied">Hohelied</a> anspielt („Ein Lustgarten von Granatäpfeln nebst edlen Früchten“); es handelt sich gemäß Patrizius Wittmann um Kanzelreden aus seiner Dompredigerzeit.<sup id="cite_ref-52" class="reference"><a href="#cite_note-52"><span class="cite-bracket">[</span>52<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die <i>Sermones de natura sanctorum angelorum</i> (gedruckt 1627) bestanden aus 30 Predigten zur Natur und den Eigenschaften der <a href="Schutzengel" title="Schutzengel">Schutzengel</a>, gehalten wohl 1626/1627; Förner widmete sie Fuchs von Dornheim, der das Schutzengelfest 1626 in der Diözese eingeführt hatte. In der Widmung sprach er die Hoffnung aus, durch die Fürbitte der heiligen Schutzengel werde auch jener „fluchwürdige Teufelsdienst der Zauberer und Hexen völlig ausgerottet werden“, gegen den der Fürstbischof „das Schwert der Gerechtigkeit nach Gebühr und Amtspflicht gebrauche“.<sup id="cite_ref-53" class="reference"><a href="#cite_note-53"><span class="cite-bracket">[</span>53<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zu den Predigtsammlungen gehörten schließlich auch die 35 „entsetzlichen Hexenpredigten“<sup id="cite_ref-54" class="reference"><a href="#cite_note-54"><span class="cite-bracket">[</span>54<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> in der <i>Panoplia armaturae dei</i>, „Gottes vollständiger Waffenrüstung gegen jeglichen Teufelsdienst des Aberglaubens“, gedruckt 1625.
</p><p>Zwei weitere Werke Förners gingen ebenfalls aus Konzepten für mündliche Vorträge hervor. <i>Duo Specula Principis Ecclesiastici</i> (gedruckt 1623) versammelte seine Leichenpredigten für die Fürstbischöfe Neidhardt von Thüngen und Johann Gottfried von Aschhausen und fasste sie in die Form zweier <a href="F%C3%BCrstenspiegel" title="Fürstenspiegel">Fürstenspiegel</a>, also Beispiele der Tugenden von (in diesem Fall: geistlichen) Fürsten. Das Werk bietet eine Fülle von biografischen Einzelheiten für diese Bischöfe und ist daher eine bedeutsame Quelle für die Geschichtsforschung. <a href="Dieter_J._Wei%C3%9F" title="Dieter J. Weiß">Dieter J. Weiß</a> bemerkt, dass die Darstellung nach Mustern der <a href="Hagiographie" title="Hagiographie">Heiligengeschichtsschreibung</a> gestrickt ist. So soll Aschhausens Mutter bereits während ihrer Schwangerschaft ihr Sohn in <a href="Pontifikalien" title="Pontifikalien">Pontifikalien</a> erschienen sein.<sup id="cite_ref-55" class="reference"><a href="#cite_note-55"><span class="cite-bracket">[</span>55<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <i>Panegyris votiva gratulatoria</i> (gedruckt 1620) basiert auf einer 1619 im Dom gehaltenen feierlichen Ansprache zu Ehren des neu gewählten Kaisers <a href="Ferdinand_II._(HRR)" title="Ferdinand II. (HRR)">Ferdinand II.</a>, von dem er sich „den großen entscheidenden Schlag gegen alle Nichtkatholiken, den Sieg der katholischen Kirche“ im Reich erhoffte.<sup id="cite_ref-56" class="reference"><a href="#cite_note-56"><span class="cite-bracket">[</span>56<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Deutschsprachige_Polemiken_im_Glaubenskampf">Deutschsprachige Polemiken im Glaubenskampf</h4></div>
<p>Förners erste veröffentlichte Schrift war 1599 eine deutschsprachige Polemik zur Rechtfertigung des anstehenden <a href="Jubeljahr" title="Jubeljahr">Jubeljahrs</a> 1600 und des damit verbundenen vollständigen <a href="Ablass" title="Ablass">Ablasses</a> gegen die „falsch erdichtete(n) Calumnien“ (Verleumdungen) der „Lutheraner und Calvinisten“. Er stützte sich dabei vor allem auf die Argumente von <a href="Robert_Bellarmin" title="Robert Bellarmin">Robert Bellarmin</a> und zitierte ausgiebig aus <a href="Martin_Luther" title="Martin Luther">Martin Luthers</a> Schrift <i><a href="Von_der_babylonischen_Gefangenschaft_der_Kirche" title="Von der babylonischen Gefangenschaft der Kirche">Von der babylonischen Gefangenschaft der Kirche</a></i>, um deren Widersprüchlichkeit darzulegen. Das Werk wirkte provozierend auf die protestantischen Theologen, nicht so sehr wegen seines Inhalts wie wegen seiner Veröffentlichung in der Volkssprache Deutsch,<sup id="cite_ref-57" class="reference"><a href="#cite_note-57"><span class="cite-bracket">[</span>57<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> eine Form, die im 16. Jahrhundert hauptsächlich die Domäne der Protestanten gewesen war. So erschien im Folgejahr eine Gegenpolemik des Augsburger Lutheraners Bartholomäus Rülich, ein „Christlicher Gegenbericht“ zum „Bäpstischen Römischen Jubeljahr und Ablaß“, der sich gegen den „falsch genandten orthodoxischen und summarischen Bericht“ Förners wandte, in Form von neun Predigten.<sup id="cite_ref-58" class="reference"><a href="#cite_note-58"><span class="cite-bracket">[</span>58<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Postwendend veröffentlichte Förner noch 1600 eine erneute Gegenschrift zur „Notwehr vnd Ehrnrettung der catholischen Religion“ gegen Rülichs Werk, das der „halb lutherisch halb calvinische Predicant“ mit „Falschheit und Ehrenverletzigen Schmachworten“ in die Welt gesetzt habe. Er druckte Rülichs Thesen vollständig ab und unternahm dann jeweils den Versuch einer Widerlegung von „Meister Bärtl“, wie er seinen Gegner nannte. In der Vorrede stellte er die „Lästerungen und Schimpfworte“ zusammen, die Rülich benutzt habe.<sup id="cite_ref-59" class="reference"><a href="#cite_note-59"><span class="cite-bracket">[</span>59<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Historische_Werke">Historische Werke</h4></div>
<p>Ein großer Teil von Förners Schriften ist schließlich seinen lebhaften historischen Interessen geschuldet. Förner zielte in diesen Werken stets auf aktuelle politische und religiöse Auseinandersetzungen.<sup id="cite_ref-60" class="reference"><a href="#cite_note-60"><span class="cite-bracket">[</span>60<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> So befassten sich seine <i>Beneficia miraculosa</i> (gedruckt 1620) mit der Geschichte des Marienwallfahrtsorts <a href="Marienweiher" title="Marienweiher">Marienweiher</a> und den dort stattgefundenen <a href="Wunder#Wunder_im_Christentum" title="Wunder">Wundern</a>, wohl nach dem Vorbild eines 1607 erschienenen ähnlichen Berichts des Würzburger Weihbischofs <a href="Eucharius_Sang" title="Eucharius Sang">Eucharius Sang</a> über die Geschichte des Wallfahrtsorts <a href="Dettelbach" title="Dettelbach">Dettelbach</a>. In dem Werk, in der Vorrede mit einem Gelübde des Autors während einer Krankheit motiviert,<sup id="cite_ref-61" class="reference"><a href="#cite_note-61"><span class="cite-bracket">[</span>61<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> hebt Förner hervor, dass Wunder während der Zeit der protestantischen Herrschaft dort nicht vorgekommen seien. Gott wirke eben Wunder nicht durch Protestanten, nur rechtgläubige Katholiken könnten Gott als <a href="Thaumaturgie" title="Thaumaturgie">Thaumaturg</a> erfahren. Wunder seien das positive Gegenstück zur falschen <a href="Prophetie" title="Prophetie">Prophetie</a> der Reformatoren, so die Interpretation von William Bradford Smith.<sup id="cite_ref-62" class="reference"><a href="#cite_note-62"><span class="cite-bracket">[</span>62<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Noch ausgreifender war die <i>Palma Triumphalis</i> von 1621, ein über tausendseitiges Werk mit einer Zusammenstellung von Wallfahrtsorten in aller Welt und den dort gewirkten Heilungsgeschichten, in dem Förner erneut die Marienverehrung gegen die Reformatoren verteidigte und zudem speziell die „Pseudowunder“ der <a href="Rosenkreuzer" title="Rosenkreuzer">Rosenkreuzer</a> verwarf. Das Buch war Kaiser Ferdinand II. gewidmet.<sup id="cite_ref-63" class="reference"><a href="#cite_note-63"><span class="cite-bracket">[</span>63<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zwei weitere Werke Förners sind kommentierte Editionen historischer Quellen. Mit <i>Leopoldi De Bebenbvrg Liber I</i> (1624) legte Förner Ferdinand II., dem das Werk gewidmet ist, die über 250 Jahre alten Schriften des Bamberger Fürstbischofs <a href="Lupold_von_Bebenburg" title="Lupold von Bebenburg">Lupold von Bebenburg</a> ans Herz, den er als beispielhaften Vertreter einer Einheit von juristischem und politischem Scharfsinn mit religiösem Eifer darstellte.<sup id="cite_ref-64" class="reference"><a href="#cite_note-64"><span class="cite-bracket">[</span>64<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In seiner Edition der Sitzungsberichte und Urkunden des <a href="Wormser_Religionsgespr%C3%A4ch_(1557)" title="Wormser Religionsgespräch (1557)">Wormser Religionsgesprächs von 1557</a> (<i>Historia hactenus sepulta Colloquii Wormatiensis</i>, 1624) versuchte er zu zeigen, dass das Gespräch an der inneren Uneinigkeit der Nichtkatholiken gescheitert sei, und rief zur Einigkeit im katholischen Lager auf.<sup id="cite_ref-65" class="reference"><a href="#cite_note-65"><span class="cite-bracket">[</span>65<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die unter dem Pseudonym „Christianus Erdtmannus“ verfasste Schrift <i>Norimberga in flore avitae romano-catholicae religionis</i> (1629) ist eine Zusammenstellung von Quellen aus der Geschichte Nürnbergs. Förner kontrastierte hier Quellen aus dem vorreformatorischen Nürnberg, die das Bild einer christlichen Stadt „in der Blüte der ererbten römisch-katholischen Religion“ zeichnen, mit Quellen aus der protestantischen Geschichte Nürnbergs, unter anderem dem Beschluss zur Einschmelzung der Kirchenschätze.<sup id="cite_ref-66" class="reference"><a href="#cite_note-66"><span class="cite-bracket">[</span>66<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In dem etwa gleichzeitigen Werk <i>Relatio historico-paraenetica</i>, unter demselben Pseudonym verfasst, beklagte er, dass die <a href="Reichskleinodien" title="Reichskleinodien">Reichskleinodien</a>, insbesondere die <a href="Heilige_Lanze" title="Heilige Lanze">Heilige Lanze</a>, unter protestantische Herrschaft geraten seien und daher der Verehrung der Rechtgläubigen entzogen seien.<sup id="cite_ref-67" class="reference"><a href="#cite_note-67"><span class="cite-bracket">[</span>67<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Beide Schriften zielten darauf, Material für die Durchsetzung des im selben Jahr erlassenen <a href="Restitutionsedikt" title="Restitutionsedikt">Restitutionsedikts</a> gegen Nürnberg zu liefern. Sie erschienen nicht nur unter Pseudonym, sondern auch mit „nicht sinnvoll auflösbare(n) Abkürzungen“ hinter dem Namen des Verfassers, der Angabe, dieser stamme aus <a href="Stra%C3%9Fburg" title="Straßburg">Straßburg</a>, und ohne <a href="Druckort" class="mw-redirect" title="Druckort">Druckort</a>. Die offensichtlich beabsichtigte Irreführung bezüglich des Autors war aber nicht sonderlich erfolgreich; schon im Folgejahr vermutete der Nürnberger Johann Müllner in einer Gegenschrift, dass Förner der Verfasser sei, der ja dann auch 1630 auf dem Regensburger Kurfürstentag als Anwalt genau derselben Sache auftrat.<sup id="cite_ref-68" class="reference"><a href="#cite_note-68"><span class="cite-bracket">[</span>68<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
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<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Gesamtwerk">Gesamtwerk</h4></div>
<p>Die veröffentlichten Schriften Förners umfassen in den Originalpublikationen an die 10.000 Druckseiten, größtenteils in lateinischer Sprache. Dazu kommen jedoch noch zahlreiche interne Dokumente. William Bradford Smith macht besonders auf die <i>Protokollenbücher</i> aufmerksam, die unter Förners Leitung zusammengestellt wurden: 13 handschriftliche Foliobände, die detaillierte Informationen über die einzelnen Gemeinden des Bamberger Bistums zusammentrugen, vor allem Urkunden über Gründungen, <a href="Stiftung" title="Stiftung">Stiftungen</a> und <a href="Patrozinium" title="Patrozinium">Patronate</a>. Dabei interessierte sich Förner besonders für die Zeit ab dem 14. Jahrhundert; fast jeder Eintrag beginnt mit einer Bemerkung darüber, ob die jeweilige Pfarrkirche in den <a href="Hussitenkriege" title="Hussitenkriege">Hussitenkriegen</a> beschädigt oder zerstört wurde. Immer wieder beschäftigten ihn die kritischen Zeitpunkte, an denen die Einheit der katholischen Kirche durch ‚häretische‘ Angriffe gefährdet worden sei.<sup id="cite_ref-69" class="reference"><a href="#cite_note-69"><span class="cite-bracket">[</span>69<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Rezeption">Rezeption</h3></div>
<p><a href="Friedrich_Leitschuh" title="Friedrich Leitschuh">Friedrich Leitschuh</a> kommentierte mehr als 250 Jahre später: „Wir sind die Letzten, welche Förner’s wirkliche und vielfache Verdienste verkennen, aber seine Thätigkeit in Bezug auf das Hexenwesen kann sich unseres Beifalles eben nicht erfreuen.“<sup id="cite_ref-70" class="reference"><a href="#cite_note-70"><span class="cite-bracket">[</span>70<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In der <a href="Die_Seelen_im_Feuer" title="Die Seelen im Feuer">Verfilmung</a> von <a href="Sabine_Weigand" title="Sabine Weigand">Sabine Weigands</a> Roman <i>Die Seelen im Feuer</i> wird er von <a href="Alexander_Held" title="Alexander Held">Alexander Held</a> verkörpert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Werke">Werke</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Als_Autor_unter_eigenem_Namen">Als Autor unter eigenem Namen</h3></div>
<ul><li><i>Vom Ablaß und Jubeljar Orthodoxischer und Summarischer Bericht …</i> Angermayer in der Ederschen Druckerei, Ingolstadt 1599. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10164235-6">Digitalisat</a> beim Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)</li>
<li><i>Notwehr vnd Ehrnrettung Der Catholischeñ Religion vnd etlich jhrer fuernembsten Glaubens Articuln als vom Ablaß vnd Iubilaeo …</i>. Angermayer in der Ederschen Druckerei, Ingolstadt 1600. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10167704-6">Digitalisat</a> beim MDZ.</li>
<li><i>Sendtschreiben von erschröcklichem Untergang sechs Ketzerischen Personen …</i> Angermayer in der Ederschen Druckerei, Ingolstadt 1602. Zusammen mit Anon.: <i>New/ Unerhörte/ erschröckliche/ warhafftige Wundergeschicht … Mitsambt einem baderbornensichem Sendtschreiben …</i> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10224963_00005.html">Digitalisat</a> beim MDZ. Zugleich bei Georg Neukirch, Überlingen 1602. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://digital.ub.uni-leipzig.de/mirador/index.php#2ea4cd6c-a1b3-4b2a-a48f-c157ee003df0">Digitalisat</a> der Universitätsbibliothek Leipzig</li>
<li><i>De Temulentiae Malo …</i> Angermayer in der Ederschen Druckerei, Ingolstadt 1603. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10596233_00003.html">Digitalisat</a> beim MDZ. Deutsch etwa: <i>Vom Übel der Trunksucht …</i></li>
<li><i>Christliche katholische Kinderlehr für die Jugendt deß Stiffts Bamberg …</i> Horitz, Bamberg 1612</li>
<li><i>Rex Hebronensis … Psalmus L. Miserere Mei Deus, &c ...</i> Elisabeth Angermayer, Ingolstadt 1619. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10364199-4">Digitalisat</a> beim MDZ. 2. Auflage 1624, 3. Auflage 1630. Deutsch etwa: <i>Der König von Hebron … Der 50. Psalm. Herr, erbarme Dich meiner …</i></li>
<li><i>Beneficia miraculosa tam vetera, quam recentia virginis deiparae Weyerensis …</i>. Johannes Kinchius, Köln 1620. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10223017-6">Digitalisat</a> beim MDZ
<ul><li>Übersetzung ins Deutsche von Andreas Möhr: <i>Kurtzer Inhalt Der vornehmst- und denkwürdigsten Wunderthaten, Welche bey dem Welt-berühmbten Gnaden-Bild zu Maria Weyer geschehen …</i> Gärtner, Bamberg 1712. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=7RIZ7TP8wlwC&printsec=frontcover&hl=de&source=gbs_ge_summary_r&cad=0#v=onepage&q&f=false">Digitalisat</a> bei Google Books</li></ul></li>
<li><i>Panegyris votive gratulatoria … Ferdinando II., Romanorum regi inaugurato et imperatori electo</i>. Elisabeth Angermayer in der Ederischen Druckerei, Ingolstadt 1620. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb11213436-2">Digitalisat</a> beim MDZ. Deutsch etwa: <i>Feierliche Festrede für <a href="Ferdinand_II._(HRR)" title="Ferdinand II. (HRR)">Ferdinand II.</a>, König der Römer und gewählter Kaiser …</i></li>
<li><i>Palma Triumphalis Miraculorum Ecclesiae Catholicae, Et in primis Gloriosissimae Dei Genitricis Virginis Mariae …</i> <a href="Wilhelm_Eder_(Buchdrucker)" title="Wilhelm Eder (Buchdrucker)">Wilhelm Eder</a>, Ingolstadt um 1621. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10223022-5">Digitalisat</a> beim MDZ. Deutsch etwa: <i>Siegespreis der Wunder der katholischen Kirche, und besonders der ehrwürdigsten Gottesgebärerin, der Jungfrau Maria …</i></li>
<li><i>Duo Specula Principis Ecclesiastici, E Duorum Laudatissimorum Praesulum ac Principum … Ioannis Godefridi, Episcopi Bambergensis Et Herbipolensis … Et … Nythardi Episcopi Bambergensis, Praepositi Herbipolensis …</i> Gregor Haenlin, Ingolstadt 1623. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:355-ubr05227-8">Digitalisat</a> beim MDZ. Deutsch etwa: <i>Zwei <a href="F%C3%BCrstenspiegel" title="Fürstenspiegel">Fürstenspiegel</a> des geistlichen Fürsten … des <a href="Johann_Gottfried_von_Aschhausen" title="Johann Gottfried von Aschhausen">Johann Gottfried</a>, Bischof von Bamberg und Würzburg … und des <a href="Neidhardt_von_Th%C3%BCngen" title="Neidhardt von Thüngen">Neidhardt</a>, Bamberger Bischof und Würzburger Domprobst …</i></li>
<li><i>Paradisus Malorum Punicorum, cum Pomorum Fructibus; Dominicae Passionis, Mortis, Resurrectionis, &c. … Concionibus Explicata …</i> Band 1: Gregor Haenlin, Ingolstadt 1623. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10364197-9">Digitalisat</a> beim MDZ. Band 2: Gregor Haenlin, Ingolstadt 1626. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10364197-9">Digitalisat</a> beim MDZ. Deutsch etwa: <i>Ein Paradies von Granatäpfeln und edlen Früchten;<sup id="cite_ref-71" class="reference"><a href="#cite_note-71"><span class="cite-bracket">[</span>71<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> von der Passion, dem Tod und der Auferstehung des Herrn … in Predigten erklärt …</i></li>
<li><i>Panoplia Armaturae Dei, Adversus Omnem Superstitionum, Divinationum, Excantationum, Daemonolatriam, Et Universas Magorum, Veneficorum, Et Sagarum, Et Ipsiusmet Sathanae Insidias, Praestigias Et Infestationes …</i> Gregor Haenlin, Ingolstadt 1625/1626. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10364196-3">Digitalisat</a> beim MDZ (Jahreszahl 1625); <a rel="nofollow" class="external text" href="https://dhb.thulb.uni-jena.de/receive/ufb_cbu_00010509">Digitalisat</a> bei der Digitalen Historischen Bibliothek Erfurt/Gotha (Jahreszahl 1626). Deutsch:<sup id="cite_ref-72" class="reference"><a href="#cite_note-72"><span class="cite-bracket">[</span>72<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <i>Gottes vollständige Waffenrüstung gegen jeglichen Teufelsdienst des Aberglaubens, der Wahrsagerei, der Zauberei und wider sämtliche Anschläge der Zauberer, Giftmischer und Satans höchstpersönlich, und gegen all sein Blendwerk und seine Anfeindungen …</i>
<ul><li>Übersetzung ins Deutsche von <a href="Burghard_Schmanck" title="Burghard Schmanck">Burghard Schmanck</a>: <i>Dämonenglaube und Zauberei im Jahre 1625. Die Hexenpredigten des Bamberger Bischofs Friedrich Förner</i>. Traugott Bautz, Nordhausen 2015</li></ul></li>
<li><i>Sermones Tricesimales De Felicissimo, Ex Hac Vita Transitu, Gloriosissima In Coelos Assumptione, & Susceptione, Regia inauguratione, & Coronatione, Patrocinio, Cultu, atque Devotione, Augustissimae Hominum & Angelorum Reginae, Deiparae Virginis Mariae …</i> Wilhelm Eder, Ingolstadt 1627. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10364201-9">Digitalisat</a> beim MDZ. 2. Auflage 1631. Deutsch etwa: <i><a href="Frauendrei%C3%9Figer" title="Frauendreißiger">Dreißiger</a>-Predigten über den glücklichsten Übergang aus diesem Leben, die glorreiche Himmelfahrt und Aufnahme im Himmel, die Krönung, das Patronat und die Verehrung der Ehrwürdigsten der Menschen und Königin der Engel, der gottesgebärenden Jungfrau Maria …</i></li>
<li><i>Sermones de natura … sanctorum angelorum …</i> Cornelius Leysser, Bamberg 1627. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10364202-4">Digitalisat</a> beim MDZ. Deutsch etwa: <i>Predigten über die Natur … der heiligen Engel …</i></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Unter_dem_Pseudonym_Christianus_Erdtmannus">Unter dem Pseudonym Christianus Erdtmannus</h3></div>
<ul><li><i>Norimberga, in flore avitae romano-catholicae religionis, ex antiquissimis variorum monasteriorum, bibliothecis veteribusque monumentis, graphice delineata & expicta …</i> o. O. 1629. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10332549-8">Digitalisat</a> beim MDZ. Deutsch etwa: <i>Nürnberg in der Blüte der ererbten katholischen Religion, aus den ältesten Bibliotheken verschiedener Klöster und alten Urkunden zusammengestellt und anschaulich geschildert …</i></li>
<li><i>Relatio historico-paraenetica, de sacrosanctis, Sacri Romani Imperii, reliquiis, et ornamentis pro coronatione Romanorum imperatorum Norimbergae asservatis …</i> o. O. 1629. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb11025387-3">Digitalisat</a> beim MDZ. Deutsch etwa: <i>Mahnender historischer Bericht über die hochheiligen Reliquien des Heiligen Römischen Reichs und Insignien für die Krönung der römischen Kaiser, aufbewahrt in Nürnberg …</i></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Als_Herausgeber_und_Kommentator">Als Herausgeber und Kommentator</h3></div>
<ul><li><i>Leopoldi De Bebenbvrg … De Zelo Catholicae Religionis Vetervm Germaniae Principvm, Romanorvm Regvm, Imperatorvm: Liber I ante trecentos circiter annos conscriptus, nunc e veteribus bibliothecis erutus …</i> Gregor Haenlin, Ingolstadt 1624. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10002075-3">Digitalisat</a> beim MDZ. Deutsch etwa: <i>Des <a href="Lupold_von_Bebenburg" title="Lupold von Bebenburg">Lupold von Bebenburg</a> Schriften über den Eifer der alten deutschen Fürsten, römischen Könige und Kaiser für die katholische Religion, zusammengestellt nach ungefähr 300 Jahren, heute aus alten Bibliotheken ausgegraben …</i></li>
<li><i>Historia hactenus sepulta, Colloquii Wormatiensis: Auctoritate Ferdinandi I. Romanorum Regis, Ex Decreto Omnium Imperii Statuum, Inter Veteris Catholicae Ecclesiae, Et Augustanae Confessionis Theologos, Anno. M.D.LVII, instituti, In Quo Praeter Eximios Alios Theologos, R.P. Petrus Canisius, Societatis Jesu, Philippo Melanchthoni Confeßionis Augustanae Architecto, Et Sociis Eius Comministris, Oppositus, Sic Montes Tetigit, Ut Fumigarent … / E Codice Manu Scripto …</i> Gregor Haenlin, Ingolstadt 1624. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10360501-4">Digitalisat</a> beim MDZ. Deutsch etwa: <i>Die bislang verborgene Geschichte des <a href="Wormser_Religionsgespr%C3%A4ch_(1557)" title="Wormser Religionsgespräch (1557)">Wormser Religionsgesprächs</a> …</i></li>
<li><i>Rosa pentaphyllata. Devotio augustissimorum V vulnerum Domini Jesu …</i> Witwe des Augustinus Crinesius, Bamberg 1630. Deutsch etwa: <i>Die fünfblättrige Rose. Andacht über die hochheiligen <a href="F%C3%BCnf_Wunden_Christi" title="Fünf Wunden Christi">fünf Wunden des Herrn Jesus</a> …</i> <a rel="nofollow" class="external text" href="http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb11082304-0">Digitalisat</a> beim MDZ</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Briefe_und_Testament">Briefe und Testament</h3></div>
<ul><li><a href="Anton_Ruland" title="Anton Ruland">Anton Ruland</a> (Hrsg.): <i>Briefe des Bamberger Dompredigers und späteren Weihbischofs Friderich Forner</i>. Manuskript mit Abschrift von Briefen Förners an <a href="Christoph_Gewold" title="Christoph Gewold">Christoph Gewold</a>, Bamberg 1871. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:22-dtl-0000026668">Digitalisat</a> bei der Staatsbibliothek Bamberg. HV.Msc.410 ist die Druckvorlage für die gleichnamige Veröffentlichung im <i>Bericht über das Wirken und den Stand des Historischen Vereins für Oberfranken zu Bamberg : im Jahre 1871</i>, 34.1871, S. 147–201 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bavarikon.de/object/bav:BSB-MDZ-00000BSB11038290?cq=Ruland%2C+Briefe+des+Bamberger&p=1&lang=de">Digitalisat des Bandes</a>).</li>
<li><i>Abschrift des Testamentes des Weihbischofs Friderich Förner 1630</i>. Manuskript aus dem <a href="Karmelitenkloster_Bamberg" title="Karmelitenkloster Bamberg">Karmelitenkloster Bamberg</a>. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:22-dtl-0000029953">Digitalisat</a> bei der Staatsbibliothek Bamberg.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Pius_Gams" title="Pius Gams">Pius Gams</a>: <i><a href="https://de.wikisource.org/wiki/ADB:F%C3%B6rner,_Friedrich" class="extiw external" title="s:ADB:Förner, Friedrich">Forner, Friedrich</a>.</i> In: <i><a href="Allgemeine_Deutsche_Biographie" title="Allgemeine Deutsche Biographie">Allgemeine Deutsche Biographie</a></i> (ADB). Band 7, Duncker & Humblot, Leipzig 1877, S. 157–159.</li>
<li>Friedrich Wachter: <i>General-Personal-Schematismus der Erzdiözese Bamberg 1007–1907</i>. Bamberg 1908, Nr. 2575 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:22-dtl-0000018139#0142">SB Bamberg</a>).</li>
<li><a href="Patrizius_Wittmann" title="Patrizius Wittmann">Patrizius Wittmann</a>: <i>Friedrich Forner, Weihbischof zu Bamberg (1570–1630).</i> In: <i><a href="Historisch-politische_Bl%C3%A4tter_f%C3%BCr_das_katholische_Deutschland" title="Historisch-politische Blätter für das katholische Deutschland">Historisch-politische Blätter für das katholische Deutschland</a></i>, Bd. 87, München 1880, S. 565–582 und 656–672. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://hdl.handle.net/2027/umn.31951d00334625s?urlappend=%3Bseq=581">Digitalisat</a> bei Hathitrust.</li>
<li><a href="Friedrich_Merzbacher" title="Friedrich Merzbacher">Friedrich Merzbacher</a>: <cite style="font-style:italic">Förner (Forner), Friedrich</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Neue_Deutsche_Biographie" title="Neue Deutsche Biographie">Neue Deutsche Biographie</a></cite>. (NDB). <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>5</span>. Duncker & Humblot, Berlin 1961, ISBN 3-428-00186-9, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>270</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutsche-biographie.de/gnd119526239.html#ndbcontent">deutsche-biographie.de</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Friedrich+F%C3%B6rner&rft.atitle=F%C3%B6rner+%28Forner%29%2C+Friedrich&rft.au=Friedrich+Merzbacher&rft.btitle=Neue+Deutsche+Biographie&rft.date=1961&rft.genre=book&rft.isbn=3428001869&rft.pages=270&rft.place=Berlin&rft.pub=Duncker+%26+Humblot&rft.volume=5" style="display:none"> </span></li>
<li>Lothar Bauer: <i>Die Bamberger Weihbischöfe Johann Schöner und Friedrich Förner. Beiträge zur Gegenreformation in Bamberg.</i> In: <i>Berichte des Historischen Vereins Bamberg</i> 101 (1965), S. 309–528. Zugl. Dissertation Universität Erlangen-Nürnberg.</li>
<li>Lothar Bauer: <i>Friedrich Förner (1568–1630)</i>. In: Gesellschaft für Fränkische Geschichte (Hrsg.): <i>Fränkische Lebensbilder</i>, Nr. 1 (1967), S. 182–209. Auch zugänglich über das <i><a href="World_Biographical_Information_System" class="mw-redirect" title="World Biographical Information System">World Biographical Information System</a></i>.</li>
<li><a href="Dieter_J._Wei%C3%9F" title="Dieter J. Weiß">Dieter J. Weiß</a>: <i>Das exemte Bistum Bamberg 3: Die Bischofsreihe von 1522 bis 1693</i>. Berlin/New York 2000, S. 605–607 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://germania-sacra-datenbank.uni-goettingen.de/books/view/52/621">Germania Sacra</a>).</li>
<li>William Bradford Smith: <i>Friedrich Förner, the Catholic Reformation and witch-hunting in Bamberg</i>. In: Sixteenth century journal 36 (2005), S. 115–128 <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.jstor.org/stable/20477245">JSTOR</a> (lizenzpflichtig, nach Registrierung frei).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://kxp.k10plus.de/DB=1.28/REL?RELTYPE=TT&PPN=004329112">Druckschriften von und über Friedrich Förner</a> im <a href="VD_17" title="VD 17">VD 17</a>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Lothar Bauer: <i>Die Bamberger Weihbischöfe Johann Schöner und Friedrich Förner. Beiträge zur Gegenreformation in Bamberg</i>. Bamberg 1964, S. 361–365; Zitat: S. 364, Wiedergabe einer Passage aus Förners Testament.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Dieter J. Weiß: <i>Das exemte Bistum Bamberg 3: Die Bischofsreihe von 1522 bis 1693</i>, S. 605.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Lothar Bauer: <i>Friedrich Förner (1568–1630)</i>. In: Gesellschaft für Fränkische Geschichte (Hrsg.): <i>Fränkische Lebensbilder</i>, Nr. 1 (1967), S. 182–209, hier: S. 183.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Lothar Bauer: <i>Die Bamberger Weihbischöfe Johann Schöner und Friedrich Förner. Beiträge zur Gegenreformation in Bamberg</i>. Bamberg 1964, S. 365–367.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Lothar Bauer: <i>Die Bamberger Weihbischöfe Johann Schöner und Friedrich Förner. Beiträge zur Gegenreformation in Bamberg</i>. Bamberg 1964, S. 368–369. Bauer stützt sich auf Berichte der Visitatoren und Briefe Förners und Kostenreutters an Neidhardt, die im <a href="Staatsarchiv_Bamberg" title="Staatsarchiv Bamberg">Staatsarchiv Bamberg</a> erhalten sind.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Lothar Bauer: <i>Die Bamberger Weihbischöfe Johann Schöner und Friedrich Förner. Beiträge zur Gegenreformation in Bamberg</i>. Bamberg 1964, S. 369–370; Zitat: S. 370.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Lothar Bauer: <i>Die Bamberger Weihbischöfe Johann Schöner und Friedrich Förner. Beiträge zur Gegenreformation in Bamberg</i>. Bamberg 1964, S. 370–371.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Lothar Bauer: <i>Die Bamberger Weihbischöfe Johann Schöner und Friedrich Förner. Beiträge zur Gegenreformation in Bamberg</i>. Bamberg 1964, S. 371</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Lothar Bauer: <i>Die Bamberger Weihbischöfe Johann Schöner und Friedrich Förner. Beiträge zur Gegenreformation in Bamberg</i>. Bamberg 1964, S. 397.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Dieter J. Weiß: <i>Das exemte Bistum Bamberg 3: Die Bischofsreihe von 1522 bis 1693</i>. Berlin/New York 2000, S. 606.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Lothar Bauer: <i>Die Bamberger Weihbischöfe Johann Schöner und Friedrich Förner. Beiträge zur Gegenreformation in Bamberg</i>. Bamberg 1964, S. 397.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Dieter J. Weiß: <i>Das exemte Bistum Bamberg 3: Die Bischofsreihe von 1522 bis 1693</i>. Berlin/New York 2000, S. 606.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Lothar Bauer: <i>Die Bamberger Weihbischöfe Johann Schöner und Friedrich Förner. Beiträge zur Gegenreformation in Bamberg</i>. Bamberg 1964, S. 372–393.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Lothar Bauer: <i>Die Bamberger Weihbischöfe Johann Schöner und Friedrich Förner. Beiträge zur Gegenreformation in Bamberg</i>. Bamberg 1964, S. 402f. Bauer zitiert einen Brief des <a href="Kardinal" title="Kardinal">Kardinals</a> <a href="Robert_Bellarmin" title="Robert Bellarmin">Robert Bellarmin</a> an Maximilian. Lateinischer Wortlaut: „propter turpitudinem vitae et in fide claudicationem“.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Lothar Bauer: <i>Die Bamberger Weihbischöfe Johann Schöner und Friedrich Förner. Beiträge zur Gegenreformation in Bamberg</i>. Bamberg 1964, S. 398–407.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Lothar Bauer: <i>Die Bamberger Weihbischöfe Johann Schöner und Friedrich Förner. Beiträge zur Gegenreformation in Bamberg</i>. Bamberg 1964, S. 407–437.</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Die Stadtpfarrkirche St. Martin, auch Untere Pfarre genannt, stand damals dort, wo heute der Maxplatz ist, und wurde 1805 abgerissen. Die heutige <a href="St._Martin_(Bamberg)" title="St. Martin (Bamberg)">Martinskirche</a> am Grünen Markt, im 17. Jahrhundert als Jesuitenkirche erbaut, übernahm damals die Pfarre und auch den Namen und das <a href="Patrozinium" title="Patrozinium">Patrozinium</a> von der abgerissenen Stadtpfarrkirche.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Dieter J. Weiß: Dieter J. Weiß: <i>Das exemte Bistum Bamberg 3: Die Bischofsreihe von 1522 bis 1693</i>, S. 606.</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Lothar Bauer: <i>Die Bamberger Weihbischöfe Johann Schöner und Friedrich Förner. Beiträge zur Gegenreformation in Bamberg</i>. Bamberg 1964, S. 438–443.</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Lothar Bauer: <i>Die Bamberger Weihbischöfe Johann Schöner und Friedrich Förner. Beiträge zur Gegenreformation in Bamberg</i>. Bamberg 1964, S. 460.</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Dieter J. Weiß: <i>Das exemte Bistum Bamberg 3: Die Bischofsreihe von 1522 bis 1693</i>. Berlin/New York 2000, S. 382–384; Lothar Bauer: <i>Die Bamberger Weihbischöfe Johann Schöner und Friedrich Förner. Beiträge zur Gegenreformation in Bamberg</i>. Bamberg 1964, S. 419–422; Bradford Smith: <i>Friedrich Förner, the Catholic Reformation and witch-hunting in Bamberg</i>. In: <i>Sixteenth century journal</i> 36 (2005), S. 115–128, hier: S. 124.</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Dieter J. Weiß: <i>Das exemte Bistum Bamberg 3: Die Bischofsreihe von 1522 bis 1693</i>. Berlin/New York 2000, S. 384.</span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text">Lothar Bauer: <i>Die Bamberger Weihbischöfe Johann Schöner und Friedrich Förner. Beiträge zur Gegenreformation in Bamberg</i>. Bamberg 1964, S. 443.</span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text">Lothar Bauer: <i>Die Bamberger Weihbischöfe Johann Schöner und Friedrich Förner. Beiträge zur Gegenreformation in Bamberg</i>. Bamberg 1964, S. 448–449.</span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text">Dieter J. Weiß: <i>Das exemte Bistum Bamberg 3: Die Bischofsreihe von 1522 bis 1693</i>. Berlin/New York 2000, S. 395.</span>
</li>
<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text">Lothar Bauer: <i>Die Bamberger Weihbischöfe Johann Schöner und Friedrich Förner. Beiträge zur Gegenreformation in Bamberg</i>. Bamberg 1964, S. 451–454.</span>
</li>
<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text">Britta Gehm: <i>Die Hexenverfolgung im Hochstift Bamberg und das Eingreifen des Reichshofrates zu ihrer Beendigung</i>. Olms, Hildesheim 2000 (zugl. Diss. an der Universität Jena 1999), S. 268–271 (Schlussbetrachtung) und <a href="Passim" title="Passim">passim</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text">Britta Gehm: <i>Die Hexenverfolgung im Hochstift Bamberg und das Eingreifen des Reichshofrates zu ihrer Beendigung</i>. Olms, Hildesheim 2000, S. 50.</span>
</li>
<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text">Friedrich Leitschuh: <i>Beiträge zur Geschichte des Hexenwesens in Franken.</i> Bamberg 1883, S. 42, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/details/bub_gb_x3TO9e1jtSAC/page/n65/mode/2up">online</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-30">↑</a></span> <span class="reference-text">Friedrich Merzbacher: <i>Förner (Forner), Friedrich</i>. In: <a href="NDB" class="mw-disambig" title="NDB">NDB</a>, Bd. 5, Berlin 1961, S. 270.</span>
</li>
<li id="cite_note-31"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-31">↑</a></span> <span class="reference-text">Wolfgang Behringer: <i>Hexenverfolgung in Bayern. Volksmagie, Glaubenseifer und Staatsräson in der Frühen Neuzeit</i>. Oldenbourg, München 1988, S. 204.</span>
</li>
<li id="cite_note-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-32">↑</a></span> <span class="reference-text">Datierung nach Patrizius Wittmann: <i>Friedrich Forner, Weihbischof zu Bamberg (1570–1630).</i> In: <i>Historisch-politische Blätter für das katholische Deutschland</i>, Bd. 87, München 1880, S. 565–582 und 656–672, hier: S. 659. Wittmann kann sich unter anderem darauf stützen, dass Förner in einer der Predigten das Jahr 1621 als das vergangene Jahr bezeichnet (<i>Panoplia</i>, S. 193).</span>
</li>
<li id="cite_note-33"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-33">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Panoplia</i>, Epistula dedicatoria; Paraphrase in Anlehnung an Schmancks Übersetzung.</span>
</li>
<li id="cite_note-34"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-34">↑</a></span> <span class="reference-text">Bradford Smith: <i>Friedrich Förner, the Catholic Reformation and witch-hunting in Bamberg</i>. In: Sixteenth century journal 36 (2005), S. 115–128, hier: S. 118.</span>
</li>
<li id="cite_note-35"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-35">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. etwa ein Zitat aus einem Vortrag von <a href="Norbert_Jung" title="Norbert Jung">Norbert Jung</a> in Katja Auer: <i>Gemartert und verbrannt</i>, in: <i><a href="Die_Welt" title="Die Welt">Die Welt</a></i>, 10. Februar 2013, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.welt.de/print/wams/muenchen/article113514911/Gemartert-und-verbrannt.html">online</a>: „Wohlan denn, du von Gott eingesetzte Obrigkeit, genau hier wird von dir die Erfüllung deiner hochheiligen Pflicht eingefordert: … klage an, reiße aus und verderbe, züchtige und beseitige solcher Art Seelenpest …“. Die zitierte Stelle ist eine Übersetzung des Abschlusses von Förners zweiter Predigt, <i>Panoplia</i>, S. 29.</span>
</li>
<li id="cite_note-36"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-36">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Panoplia</i>, S. 87–88. Auch Anton Ruland weist auf diese Verarbeitung des <a href="Fauststoff" title="Fauststoff">Fauststoffs</a> durch Förner hin: <i>Briefe des Bamberger Dompredigers und späteren Weihbischofs Friderich Forner</i>, S. 162.</span>
</li>
<li id="cite_note-37"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-37">↑</a></span> <span class="reference-text">Britta Gehm: <i>Die Hexenverfolgung im Hochstift Bamberg und das Eingreifen des Reichshofrates zu ihrer Beendigung</i>, S. 116–118. Bei dem Vierzehnjährigen handelte es sich um Hans Morhaubt, den Sohn von <a href="Christina_Morhaubt" title="Christina Morhaubt">Christina Morhaubt</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-38"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-38">↑</a></span> <span class="reference-text">Lothar Bauer: <i>Die Bamberger Weihbischöfe Johann Schöner und Friedrich Förner. Beiträge zur Gegenreformation in Bamberg</i>, S. 456.</span>
</li>
<li id="cite_note-39"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-39">↑</a></span> <span class="reference-text">Britta Gehm: <i>Die Hexenverfolgung im Hochstift Bamberg und das Eingreifen des Reichshofrates zu ihrer Beendigung</i>, S. 141.</span>
</li>
<li id="cite_note-40"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-40">↑</a></span> <span class="reference-text">Britta Gehm: <i>Die Hexenverfolgung im Hochstift Bamberg und das Eingreifen des Reichshofrates zu ihrer Beendigung</i>, S. 106 und 305; Quelle: Malefizprotokollbuch 1622 im Bundesarchiv, Außenstelle Frankfurt/Main, FSg. 2/1 – F6.</span>
</li>
<li id="cite_note-41"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-41">↑</a></span> <span class="reference-text">Britta Gehm: <i>Die Hexenverfolgung im Hochstift Bamberg und das Eingreifen des Reichshofrates zu ihrer Beendigung</i>, S. 140–141.</span>
</li>
<li id="cite_note-42"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-42">↑</a></span> <span class="reference-text">Lothar Bauer: <i>Die Bamberger Weihbischöfe Johann Schöner und Friedrich Förner. Beiträge zur Gegenreformation in Bamberg</i>, S. 456; Dieter J. Weiß: <i>Das exemte Bistum Bamberg 3: Die Bischofsreihe von 1522 bis 1693</i>, S. 424.</span>
</li>
<li id="cite_note-43"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-43">↑</a></span> <span class="reference-text">Soldan-Heppe: <i>Geschichte der Hexenprozesse</i>. Neu bearbeitet und herausgegeben von Max Bauer. Zweiter Band. Georg Müller, München und Leipzig 1911. Dort S. 2: „Weihbischof Förner ließ für Bamberg ein eigenes ‚Hexenhaus‘ errichten.“ Die gesamte Passage über das Hexenhaus fehlt in den früheren Auflagen, ein Beleg für Förners Urheberschaft ist nicht angegeben. Neuere Autoren beziehen sich direkt oder vermittelt über andere darauf, ein Quellenbeleg findet sich jedoch nirgends. So hat Lothar Bauer diese Angabe wohl einem Aufsatz <a href="Friedrich_Merzbacher" title="Friedrich Merzbacher">Friedrich Merzbachers</a> entnommen, der wiederum Max Bauer als Beleg angibt. Dieter J. Weiß belegt mit einem Eintrag in den <i>Kunstdenkmälern von Bayern</i>: Tilman Breuer: <i>Abgegangenes Malefizhaus (Hexengefängnis)</i>. In: Tilman Breuer und Reinhard Gutbier: <i>Stadt Bamberg – Innere Inselstadt</i>, 1. Halbband (= Die Kunstdenkmäler von Bayern – Stadt Bamberg; 5). Oldenbourg, München 1990, S. 244–246. Doch Breuer zitiert hier wiederum Lothar Bauer.</span>
</li>
<li id="cite_note-44"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-44">↑</a></span> <span class="reference-text">Lothar Bauer: <i>Die Bamberger Weihbischöfe Johann Schöner und Friedrich Förner. Beiträge zur Gegenreformation in Bamberg</i>, S. 457–459; Britta Gehm: <i>Die Hexenverfolgung im Hochstift Bamberg und das Eingreifen des Reichshofrates zu ihrer Beendigung</i>, S. 169–171.</span>
</li>
<li id="cite_note-45"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-45">↑</a></span> <span class="reference-text">Lothar Bauer: <i>Die Bamberger Weihbischöfe Johann Schöner und Friedrich Förner. Beiträge zur Gegenreformation in Bamberg</i>, S. 459.</span>
</li>
<li id="cite_note-46"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-46">↑</a></span> <span class="reference-text">Lothar Bauer: <i>Die Bamberger Weihbischöfe Johann Schöner und Friedrich Förner. Beiträge zur Gegenreformation in Bamberg</i>, S. 460–468.</span>
</li>
<li id="cite_note-47"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-47">↑</a></span> <span class="reference-text">Britta Gehm: <i>Die Hexenverfolgung im Hochstift Bamberg und das Eingreifen des Reichshofrates zu ihrer Beendigung</i>, S. 246 (Gehm beruft sich auf den Bestand Msc. 148 der Staatsbibliothek Bamberg, Nr. 625a); Wolfgang Behringer: <i>Hexenverfolgung in Bayern. Volksmagie, Glaubenseifer und Staatsräson in der Frühen Neuzeit</i>. Oldenbourg, München 1988, S. 329. Behringers Annahme, dass Förner eigens zu diesem Zweck nach Regensburg gereist sei, ist allerdings mit den Befunden Bauers und Gehms kaum in Übereinstimmung zu bringen.</span>
</li>
<li id="cite_note-48"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-48">↑</a></span> <span class="reference-text">Lothar Bauer: <i>Die Bamberger Weihbischöfe Johann Schöner und Friedrich Förner. Beiträge zur Gegenreformation in Bamberg</i>, S. 469–471.</span>
</li>
<li id="cite_note-49"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-49">↑</a></span> <span class="reference-text">Lothar Bauer: <i>Die Bamberger Weihbischöfe Johann Schöner und Friedrich Förner. Beiträge zur Gegenreformation in Bamberg</i>. Bamberg 1964, S. 366.</span>
</li>
<li id="cite_note-50"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-50">↑</a></span> <span class="reference-text">Anton Ruland (Hrsg.): <i>Briefe des Bamberger Dompredigers und späteren Weihbischofs Friderich Forner</i>, S. 153f.; Patrizius Wittmann: <i>Friedrich Forner, Weihbischof zu Bamberg</i>, S. 569.</span>
</li>
<li id="cite_note-51"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-51">↑</a></span> <span class="reference-text">Die folgenden Beschreibungen orientieren sich an den kommentierten Schriftenverzeichnissen von Anton Ruland: <i>Briefe des Bamberger Dompredigers und späteren Weihbischofs Friderich Forner</i>, S. 149–164, und Lothar Bauer: <i>Die Bamberger Weihbischöfe Johann Schöner und Friedrich Förner. Beiträge zur Gegenreformation in Bamberg</i>, S. 495–526, sowie den Bemerkungen in Patrizius Wittmann: <i>Friedrich Forner, Weihbischof zu Bamberg</i>.</span>
</li>
<li id="cite_note-52"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-52">↑</a></span> <span class="reference-text">Patrizius Wittmann: <i>Friedrich Forner, Weihbischof zu Bamberg</i>, S. 569.</span>
</li>
<li id="cite_note-53"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-53">↑</a></span> <span class="reference-text">Zitiert nach Patrizius Wittmann: <i>Friedrich Forner, Weihbischof zu Bamberg</i>, S. 658f.; <i>Sermones de natura …</i>, Dedicatio.</span>
</li>
<li id="cite_note-54"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-54">↑</a></span> <span class="reference-text">Patrizius Wittmann: <i>Friedrich Forner, Weihbischof zu Bamberg</i>, S. 659.</span>
</li>
<li id="cite_note-55"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-55">↑</a></span> <span class="reference-text">Dieter J. Weiß: <i>Das exemte Bistum Bamberg 3: Die Bischofsreihe von 1522 bis 1693</i>, S. 395.</span>
</li>
<li id="cite_note-56"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-56">↑</a></span> <span class="reference-text">Lothar Bauer: <i>Die Bamberger Weihbischöfe Johann Schöner und Friedrich Förner. Beiträge zur Gegenreformation in Bamberg</i>, S. 511. Dass die Rede im Bamberger Dom gehalten wurde, erwähnt Anton Ruland: <i>Briefe des Bamberger Dompredigers und späteren Weihbischofs Friderich Forner</i>, S. 155.</span>
</li>
<li id="cite_note-57"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-57">↑</a></span> <span class="reference-text">Thomas Kaufmann: Konfession und Kultur. Lutherischer Protestantismus in der zweiten Hälfte des Reformationsjahrhunderts. Mohr Siebeck, Tübingen 2006, S. 443, 446; William Bradford Smith: <i>Friedrich Förner, the Catholic Reformation and witch-hunting in Bamberg</i>, S. 119.</span>
</li>
<li id="cite_note-58"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-58">↑</a></span> <span class="reference-text">Bartholomäus Rülich: <i>Christlicher Gegenbericht Von dem Bäbstischen Römischen JubelJahr und Ablaß … Darinnen gegen dem Liecht Göttliches Worts gehalten werden Die Bulla der Publication und etliche fürnehme Artickel auß dem falschgenandten Orthodoxischen unnd Summarischen Bericht, den davon in Druck gegeben hat Friderich Forner …</i>. Johann Saur, Frankfurt am Main 1600. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00036142-6">Digitalisat</a> beim Münchener Digitalisierungszentrum.</span>
</li>
<li id="cite_note-59"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-59">↑</a></span> <span class="reference-text">Anton Ruland (Hrsg.): <i>Briefe des Bamberger Dompredigers und späteren Weihbischofs Friderich Forner</i>, S. 151.</span>
</li>
<li id="cite_note-60"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-60">↑</a></span> <span class="reference-text">William Bradford Smith: <i>Friedrich Förner, the Catholic Reformation and witch-hunting in Bamberg</i>, S. 116–117.</span>
</li>
<li id="cite_note-61"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-61">↑</a></span> <span class="reference-text">Anton Ruland (Hrsg.): <i>Briefe des Bamberger Dompredigers und späteren Weihbischofs Friderich Forner</i>, S. 154.</span>
</li>
<li id="cite_note-62"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-62">↑</a></span> <span class="reference-text">William Bradford Smith: <i>Friedrich Förner, the Catholic Reformation and witch-hunting in Bamberg</i>, S. 124.</span>
</li>
<li id="cite_note-63"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-63">↑</a></span> <span class="reference-text">Lothar Bauer: <i>Die Bamberger Weihbischöfe Johann Schöner und Friedrich Förner. Beiträge zur Gegenreformation in Bamberg</i>, S. 508; William Bradford Smith: <i>Resisting the Rosicrucians. Theories on the Occult Origins of the Thirty Years’ War</i>. In: <i>Church History and Religious Culture</i>, Jg. 94 (2014), Heft 4, S. 413–443.</span>
</li>
<li id="cite_note-64"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-64">↑</a></span> <span class="reference-text">William Bradford Smith: <i>Friedrich Förner, the Catholic Reformation and witch-hunting in Bamberg</i>, S. 121.</span>
</li>
<li id="cite_note-65"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-65">↑</a></span> <span class="reference-text">Lothar Bauer: <i>Die Bamberger Weihbischöfe Johann Schöner und Friedrich Förner. Beiträge zur Gegenreformation in Bamberg</i>, S. 512.</span>
</li>
<li id="cite_note-66"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-66">↑</a></span> <span class="reference-text">Lothar Bauer: <i>Die Bamberger Weihbischöfe Johann Schöner und Friedrich Förner. Beiträge zur Gegenreformation in Bamberg</i>, S. 512–513.</span>
</li>
<li id="cite_note-67"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-67">↑</a></span> <span class="reference-text">William Bradford Smith: <i>Friedrich Förner, the Catholic Reformation and witch-hunting in Bamberg</i>, S. 120–121.</span>
</li>
<li id="cite_note-68"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-68">↑</a></span> <span class="reference-text">Lothar Bauer: <i>Die Bamberger Weihbischöfe Johann Schöner und Friedrich Förner. Beiträge zur Gegenreformation in Bamberg</i>, S. 513–516; Zitat: S. 513.</span>
</li>
<li id="cite_note-69"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-69">↑</a></span> <span class="reference-text">William Bradford Smith: <i>Friedrich Förner, the Catholic Reformation and witch-hunting in Bamberg</i>, S. 116–117, 125.</span>
</li>
<li id="cite_note-70"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-70">↑</a></span> <span class="reference-text">Friedrich Leitschuh: <i>Beiträge zur Geschichte des Hexenwesens in Franken.</i> Bamberg 1883, S. 56, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/details/bub_gb_x3TO9e1jtSAC/page/n65/mode/2up">online</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-71"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-71">↑</a></span> <span class="reference-text">Zitat aus dem <a href="Hoheslied" title="Hoheslied">Hohen Lied</a> 4,13.</span>
</li>
<li id="cite_note-72"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-72">↑</a></span> <span class="reference-text">Übersetzung nach Burghard Schmanck, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://content.bautz.de//neuerscheinungen-2015/pdf/9783959480369.pdf">Leseprobe der Übersetzung</a> auf bautz.de.</span>
</li>
</ol>
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/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output div.klappleiste{border:1px solid var(--dewiki-rahmenfarbe1);clear:both;font-size:95%;box-sizing:border-box;margin-top:1.5em;padding:2px}.mw-parser-output div.klappleiste:after{clear:both;content:"";display:block}.mw-parser-output div.klappleiste-bild{float:left;padding:2px}.mw-parser-output div.klappleiste-kopf{background:var(--dewiki-hintergrundfarbe5);color:var(--color-base,#202122);text-align:center;font-weight:bold}.mw-parser-output div.klappleiste.mw-collapsed .klappleiste-bild{display:none}.mw-parser-output div.klappleiste+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+link+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+link+link+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+link+style+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+style+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+style+style+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+style+link+div.klappleiste{margin-top:-1px}@media screen{html.skin-theme-clientpref-night .mw-parser-output .klappleiste-bild span[typeof="mw:File"]:not(.skin-invert-image) img{background-color:#c8ccd1}}@media screen and (prefers-color-scheme:dark){html.skin-theme-clientpref-os .mw-parser-output .klappleiste-bild span[typeof="mw:File"]:not(.skin-invert-image) img{background-color:#c8ccd1}}
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<div class="klappleiste-bild nomobile noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="klappleiste-kopf"><a href="Liste_der_Weihbisch%C3%B6fe_in_Bamberg" title="Liste der Weihbischöfe in Bamberg">Weihbischöfe in Bamberg</a> (seit 1451)</div>
<div class="klappleiste-inhalt mw-collapsible-content">
<div class="centered" style="display: table">
<p>Weihbischöfe im Bistum Bamberg (1451–1805)<br>
<a href="Johann_Goldener" title="Johann Goldener">Johann Goldener</a> (alias Rupp) |
<a href="Hieronymus_von_Reitzenstein" title="Hieronymus von Reitzenstein">Hieronymus von Reitzenstein</a> |
<a href="Kaspar_Preyel" title="Kaspar Preyel">Kaspar Preyel</a> |
<a href="Andreas_Henlein" title="Andreas Henlein">Andreas Henlein</a> |
<a href="Johann_R%C3%BCger" title="Johann Rüger">Johann Rüger</a> |
<a href="Peter_Rauch_(Theologe)" title="Peter Rauch (Theologe)">Peter Rauch</a> |
<a href="Paul_J%C3%A4ger_(Weihbischof)" title="Paul Jäger (Weihbischof)">Paul Jäger</a> |
<a href="Friedrich_Lichtenauer_(Theologe)" title="Friedrich Lichtenauer (Theologe)">Friedrich Lichtenauer</a> |
<a href="Jakob_Feucht" title="Jakob Feucht">Jakob Feucht</a> |
<a href="Johann_Ertlin" title="Johann Ertlin">Johann Ertlin</a> |
<a href="Johannes_Sch%C3%B6ner_(Weihbischof)" title="Johannes Schöner (Weihbischof)">Johann Schöner</a> |
<a class="mw-selflink selflink">Friedrich Förner</a> |
<i>Vakanz 1630–1705</i> |
<a href="Johann_Werner_Schnatz" title="Johann Werner Schnatz">Johann Werner Schnatz</a> |
<a href="Franz_Joseph_Anton_von_Hahn" title="Franz Joseph Anton von Hahn">Franz Joseph Anton von Hahn</a> |
<a href="Heinrich_Joseph_von_Nitschke" title="Heinrich Joseph von Nitschke">Heinrich Joseph von Nitschke</a> |
<a href="Johann_Adam_Behr" title="Johann Adam Behr">Johann Adam Behr</a>
</p><p>Weihbischöfe im Erzbistum Bamberg (seit 1823)<br>
<a href="Johann_Friedrich_Oesterreicher" title="Johann Friedrich Oesterreicher">Johann Friedrich Oesterreicher</a> |
<i>Vakanz 1875–1913</i> |
<a href="Michael_von_Deinlein" title="Michael von Deinlein">Michael von Deinlein</a> |
<a href="Adam_Senger" title="Adam Senger">Adam Senger</a> |
<a href="Joseph_Otto_Kolb" title="Joseph Otto Kolb">Joseph Otto Kolb</a> |
<a href="Artur_Michael_Landgraf" title="Artur Michael Landgraf">Artur Michael Landgraf</a> |
<a href="Johannes_Lenhardt" title="Johannes Lenhardt">Johannes Lenhardt</a> |
<a href="Martin_Wiesend" title="Martin Wiesend">Martin Wiesend</a> |
<a href="Werner_Radspieler" title="Werner Radspieler">Werner Radspieler</a> |
<a href="Herwig_G%C3%B6ssl" title="Herwig Gössl">Herwig Gössl</a>
</p>
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